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ANDERS als gedacht! - Rainer Katzmann

 

Rainer K.

 

01 April 2020

Angefeuert von den ungeheuren Erfahrungen hielten die Begleiterinnen und die Anhänger Jesu die Stunde für gekommen. Jetzt würde sich in Jerusalem Entscheidendes ereignen. Lazarus war von Jesus aus der Grabhöhle herausgerufen worden. Bei ihrem Einzug in Jerusalem riefen die erwartungsvollen Festbesucher: „Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König  von Israel!“ Und nun treten Griechen an Philippus heran mit der Bitte: „ Herr, wir wollten Jesus gerne sehen.“ Die griechische Sprache war das Englisch zur Zeit Jesu. Sie versprach daher die Kunde von Jesus in der ganzen bekannten Welt zu verbreiten. Philippus eilt zu seinem Freund Andreas. Der war ja damals der Einladung gefolgt, als Jesus zu ihm sagte: „Kommt und seht!“ Er hatte diese Stunde nie vergessen, den Nachmittag, als sie mit Jesus das erste Mal zusammen waren. Sofort rief er Simon, seinen Bruder. Sie blieben bei Jesus auf all den Wegen bis jetzt nach Jerusalem. Warum sollte das mit den Männern aus Griechenland nicht genau so gehen?  Jetzt könnte sich die Berühmtheit Jesu und ihrer Bewegung erheblich ausbreiten. Eine Spitzengelegenheit! So gehen sie zu Jesus, um ihm das Anliegen der Griechen nahe zu bringen. Die Antwort Jesu ist eine dreifache. Sie lässt sich in dem Satz zusammenfassen:

Ganz anders,  als ihr denkt! Sie mündet dann auch im Verhalten Jesu: „Da ging Jesus weg und verbarg sich vor ihnen.“ (Joh. 12,36)

Jedoch seine Antwort an die Freunde ist auch für uns bedeutsam und tröstlich. Wenn sich unsere hochgespannten Erwartungen jetzt noch nicht erfüllen, erfahren wir durch diese Antwort Korrektur und weiteren Ausblick: Jesus malt das Bild vom Weizenkorn. Wenn es nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt bringt es viel Frucht. So  beschreibt er ihnen zuerst seinen Weg. Was bedeutet das für uns? Wer nur sein eigenes Wohlergehen und sein Rechthaben sieht und wem seine Unabhängigkeit über alles geht, der wird am Ende sein Leben verlieren. Jesus drückt das drastisch aus:

„Wer sein Leben in dieser gefallenen Welt ablehnt, ja sogar hasst, der wird wahres Leben von Gott empfangen.“

Wie kann das geschehen? Du hast die Wahl. Folge Jesus und diene ihm! Diesem Weg gibt Jesus ein ungeheures Versprechen: „Mein Vater wird euch für wertvoll erachten und ihr werdet am Ziel die ehrenvoll Ausgezeichneten sein“ , so macht er den irritierten Freunden Mut. Zuletzt gibt Jesus ihnen einen sehr persönlichen Einblick in seine Lage: “Ich bin in dieser Stunde aufgewühlt und betrübt. Was soll ich beten: Vater, errette mich aus dieser Stunde? Doch genau deshalb bin ich doch in diese Entscheidungsstunde gekommen. Und so bete ich: Vater, dein Name soll ganz gross herauskommen. Mein Leben soll deinen Namen ehren.“ Wenn also hier und dort unsere Erwartungen enttäuscht werden und  es kommt anders als erwartet, dann macht Jesus uns Mut, ihm weiter zu vertrauen und oft genug gibt er eine neue, unerwartete Perspektive.

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Vor 23 Jahren starteten wir in einem Wohnzimmer unseren Traum von einem zeitgemäßen Jugendverein in Halle, der Gott erlebbar und real macht und so der Stadt Bestes sucht. Inzwischen haben sich diesem Wunsch viele Menschen angeschlossen - es ist genial zu sehen, wie unser Traum in vielen Projekten und Aktionen immer realer wird.

 

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